Bildung sichert Zukunft
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Anfänger der DPSJanthai wurde im Juni 1986 geboren. Ihre Eltern konnten die Schule nicht bezahlen. In der Hoffnung auf ein besseres Leben und geregeltes Einkommen zogen sie mit ihren drei Töchtern nach Dehradun.
 
Was sie zu hoffen wagten, wurde zur Wirklichkeit: Janthai fand einen Paten!
 
Durch die Unterstützung ihres Patens konnte Janthai zu unserer Dehradun Public School gehen und anschließend eine Ausbildung zur Zahnärztin absolvieren. Nun darf sie sich offiziell mit Dr. Janthai ansprechen lassen! Heute arbeitet sie in ihrem Beruf. Ihre verantwortungsvolle Aufgabe besteht darin, gemeinsam mit einem Kollegen den zahnärztlichen Bereich einer Klinik zu organisieren.
 
Wir freuen uns gemeinsam mit Dr. Janthai über ihren großen Erfolg. Durch Gottes Gnade und die Hilfe eines Paten hat sich ihr Leben grundlegend verändert. Dafür danken wir von Herzen.

 

Janthai schreibt ihren Pateneltern voller Freude über die Neuigkeiten in ihrem Leben:

 
Liebe Pateneltern,
 
sehr herzliche Grüße an euch. Ich hoffe sehr, und bin mir ziemlich sicher, dass es euch mit Gottes Gnade gesundheitlich und beruflich gut geht. Meiner Familie und mir geht es auch gut. Vielen Dank für eure Gebete.
Ich bin hocherfreut euch zu schrieben, wie ich es immer getan hab, aber diesmal ist es ein anderes Gefühl (natürlich im positiven Sinne). Da sind so viele Dinge in meinem Kopf, dass ich es kaum erwarten kann euch zu schreiben. Lasst mich kurz über meine Familie berichten. Meinen Eltern geht es gut, Papa arbeitet wie immer sehr viel, aber er nimmt sich Zeit für seine Familie, meine Mutter, wohlwollend wie sie ist, kümmert sich gut um alle zu Hause. Ich vermisse sie. Dann meine zwei Schwestern, Neha und Dinah, werden ihre Abschlüsse in Hotelmanagement bzw. Bachlor of Science nächstes Jahr am College machen und danach eine gute Arbeit finden. Und dann kommt noch mein Bruder, der noch zu Schule geht und seinen Lernstoff bewältigen muss. Sie vermisse ich auch.
Gott war sehr gnädig und dankbar, dass wir es alle wieder durch ein weiteres Jahr geschafft haben, und ich muss sagen, dass ich gesehen und erfahren habe, wie er inmitten unter uns arbeitet. Du wirst erfreut sein, zu hören, dass ich meinen Diplomabschluss im Juni diesen Jahres geschafft habe und nun als registrierte Zahnärztin in einem Missionskrankenhaus arbeite. Grundsätzlich arbeite ich für zwei Jahre in der Stadt Aizawl, die Hauptstadt vom Bundesland Mizoram im Siebenten-Tag-Adventisten-Missions-Krankenhaus. Es ist jetzt vier Monate her, dass ich hier angefangen habe und ich fühle mich großartig hier zu arbeiten. Sie haben mir die Unterkunft zur Verfügung gestellt und ich koche für mich selbst, zurzeit arbeite ich noch an meinen Kochkünsten.
Die Anreise dauerte mit dem Zug vier Tage, aber hier bin ich nur 9 Stunden vom Wohnort meiner Großmutter entfernt, was gut genug für mich ist, und ich bin froh zu sagen, dass ich dieses Jahr Weihnachten mit ihr feiern kann. An diesem Ort herrscht ein großartiges Wetter und hier leben sehr nette und hilfsbereite Menschen. Es ist angenehm mit meinen Kollegen zu arbeiten. Meine Chefin ist sehr nett, sorgt gut für mich und sie ist zufrieden mit meiner Arbeit. Wir organisieren kostenlose Camps und Zahn-Vorsorge-Programme für die Verbesserung der Menschen hier und ich wünschte mehr helfen zu können. Das Krankenhaus bezahlt mich fair genug, dass ich ganz allein in der Lage bin meine Ausgaben zu verwalten und meiner Familie zu helfen, wenn es nötig ist.
Das einzige Problem, das ich hier habe ist die Sprache. Ich kann kein Mizo, so dass es schwierig ist mit den Patienten zu reden, aber zum Glück habe ich einen Assistenten, der mir bei der Übersetzung hilft. Ich arbeite daran, diese neue Sprache zu lernen und kann hoffentlich in einem Jahr gut mit den Menschen hier reden. Weil die Organisation von STA (Siebenten-Tag-Adventisten) ist, arbeiten wir (mein Freund und ich) täglich eine Stunde länger um am Sonntagmorgen frei zu haben, um in unsere englisch-sprachige Kirche zu gehen (Freie Evangelische Gemeinschaftskirche).
Liebe Pateneltern, ich möchte mit euch teilen was ich gelernt habe: Alles passiert aus einem Grund oder nach einem Plan den Gott für uns macht. Wenn ich in der Zeit zurück gehe und daran denke, wie meine Eltern sich an einem neuen Ort (Dehradun) niedergelassen haben, mit den Menschen und dem Kinderhilfswerk in Kontakt gekommen sind, hatte er den Plan für uns zu lernen enger zu ihm zu kommen und neue Aufgaben verschiedenster Art in diesem Leben zu bewältigen. Meine Familie hat alle Arten von Problemen, die jede andere Familie auch hat, aber wir sind und bleiben alle zusammen. Die Hoffnung, die Christus uns gibt, treibt uns an.
Ich habe keinen festen Plan für die Zukunft, aber wenn Gott will, möchte ich weiter studieren und wenn nicht, dann ist es auch gut, wenn ich weiter arbeite. Ich freue mich auf unsere Einberufung nächstes Jahr im März, wenn wir unsere offiziellen Noten bekommen und ich meine Freunde und Lehrer wieder treffen kann. Bitte betet weiter für uns.
Zum Schluss, für diese Zeit und für das nächste Jahr bete ich, dass Gott mit euch allen ist. Ich möchte diesen Brief mit herzlichen Wünschen für euch und eure Familie von mir beenden. Gott segne und beschütze euch.
 
Mit Liebe und Gebeten
 
Eure Patentochter
 
Janthai